Rückschau Symposium 2018


Ganzheitlich sehend in die Zukunft

Einer großen Zukunftsaufgabe haben sich Sehtrainer, Medienpädagogen, Heilpraktiker und Mediatoren auf dem Symposium "Ganzheitliches Sehen 2018" in Oberursel gestellt: Wie verändert die Digitalisierung im Alltag die Sehkraft und darüber hinaus – ganzheitlich betrachtet – die Sichtweise auf das Leben mit seinen Anforderungen, Möglichkeiten, Chancen und Krisen?

Schon jetzt sind deutliche Alarmzeichen feststellbar: Die Kurzsichtigkeit nimmt bei Kindern und Jugendlichen stark zu. Durch den viel zu frühen Einsatz von Medien schon im Kleinkindalter tritt die Förderung aller anderer Sinne zurück. Viel zu wenig werden Kindern spielerische Angebote zu Bewegung, Haptik, Koordination und zur eigenen Gefühlswahrnehmung gemacht. Aber auch das dreidimensionale Erfassen und das kreative absichtslose Spiel findet kaum noch Platz. Ganze Gehirnareale werden zu wenig oder nicht aktiviert. Der Mensch schneidet sich so zunehmend von seinem Zugang zum ganzheitlichen Lernen und Erleben ab, langfristig damit von einem ausgewogenen, gesunden und achtsamen Umgang mit seinen Bedürfnissen und seiner Körperwahrnehmung. Er wird auch hier "kurzsichtig".


Dem Forum Ganzheitlich Sehen - Wolfgang Hätscher Rosenbauer, Marianne Wiendl, Barbara Brugger, Judith Bolz und Uschi Ostermeier-Sitkowski - liegt es als Organisatoren des Symposiums sehr am Herzen, noch viel mehr Eltern, Erzieher und Lehrer an diese ganzheitliche Betrachtung heran zu führen und mit einer grundlegenden Bewegungs- und Sinneserfahrung als breit aufgestellte Basisförderung eine gesunde und nachhaltige Entwicklung von Kindern zu fördern.

2019 wird das Experten-Netzwerk zu diesem Thema daher international erweitert und es sollen auch regionale Seminarangebote für Eltern und Multiplikatoren stattfinden.

"Nochmal ganz herzlichen Dank für diese beiden wirklich inhaltlich wertvoll und stimmungsmäßig wunderbaren Tage. Sie haben mir sehr gutgetan."

"Eure und die Wertschätzung der Teilnehmer hat mich sehr gefreut."


"Euer Programm war so abwechslungsreich und gut durchdacht. Ich bin begeistert, wie Ihr dies alles geschafft habt. Jeder hat sich auf seine, ganz persönliche und sehr bereichernde Art und Weise eingebracht und es war spürbar für was Euer Herz schlägt und wie Ihr herzlich verbunden seid. Die Tagung war für mich eine runde Sache von Anfang an und auch jetzt danach!"


"Vielen Dank nochmal für das super gelungene Symposium. Herzverbunden waren die Redner, die Impuls-Workshops und die Teilnehmer/innen. Für mich waren es zwei interessante Tage. Es hat alles wunderbar gepasst und ich habe wieder sehr viele Ideen und Input mit nach Hause genommen. Das Thema Sehen und digitale Medien nimmt Tempo auf und wir Kursleiter/innen Augenschule haben noch viel zu tun…"




"Ich bin so froh dabei gewesen zu sein."


"Das große Thema Herzverbunden Sehen in digitalen Zeiten! hat jetzt schon meinen Alltag verändert und ich denke es wird sich in der Summe aller Beteiligten noch viel Gutes entwickeln können."

"Das Symposium hat mich so sehr berührt und ich bin nicht nur mit ganz viel neuem Wissen, sondern auch mit gutem Mut und Zuversicht nach Hause gereist."

"Besonders beeindruckend fand ich auch, zu erleben, wie liebevoll und achtsam die Menschen miteinander umgehen. Für mich ist dies offensichtlich ein Nebeneffekt der Arbeit mit den Augen. Zu erkennen, wie jeder Mensch die Welt (im wörtlichen Sinne) anders sieht, lässt Toleranz entstehen. Die eigene Sichtweise ist nicht mehr der Maßstab nach dem sich alle richten sollen, sondern eben nur eine Sichtweise unter unendlich vielen."

"Vielen, vielen Dank an alle, die dieses wunderschöne Meeting möglich gemacht haben."